Werkstattwissen
PETG trocknen und danach lagern
Ein reproduzierbarer PETG-Workflow trennt Feuchte von Stringing-Einstellungen und hält die Spule nach dem Trocknen trocken.
Geprüft am 10. September 2026
Bei PETG werden Fäden schnell pauschal der Feuchte zugeschrieben. Das ist zu kurz gedacht: Düsentemperatur, Retract, Filamentpfad und Materialfluss können ebenfalls beteiligt sein.
| Phase | Was du festhältst | Warum es hilft |
|---|---|---|
| Vorher | Geräusch, Oberfläche, Stringing, Profil | Ausgangszustand bleibt vergleichbar |
| Trocknen | Hersteller, Variante, Temperatur, Dauer | Prozess ist reproduzierbar |
| Nachher | Gleiches Modell mit gleichem Profil | Unterschied wird aussagekräftiger |
| Lagern | Box, Trockenmittelstatus, Datum | Rückfall wird weniger wahrscheinlich |
Der robuste Workflow
Nutze die Angaben des Herstellers der konkreten PETG-Variante. Trockne nicht heißer oder länger, nur weil ein Trockner dies technisch zulässt. Drucke danach denselben kleinen Test und verändere parallel keine Slicer-Parameter.
Bleibt das Problem, gehe zu weiteren Fehlerquellen. Für den Anschlussprozess helfen Drybox planen und Hygrometer interpretieren. Flexible Projekte findest du in der TPU-Materialkarte.